Nach zwanzig Jahren ging am Pfingstwochenende beim ÖM-Lauf in Steyr eine Ära zu Ende, als zum letzten Mal die begehrte „Florian Trophäe“ an einen Motorsportler verliehen wurde. Im Jahr 2005 hatte Karl „Charly“ Keindlstorfer die Idee zu diesem einzigartigen Preis mit dem über zwei Jahrzehnte Motorsportler und Funktionäre geehrt wurden, die sich um den Slalomsport und speziell um den internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup verdient gemacht haben. Keindlstorfer, selbst über lange Jahre Funktionär des SK-Voest Motorsport und Sprecher bei vielen, vielen Slalomveranstaltungen wählte dabei die Kandidaten immer mit besonderer Sorgfalt aus. In der langen Liste der Preisträger finden sich daher neben vielen bekannten Namen aus der Szene auch zahlreiche Staats- und Europameister.
Auch der diesjährige Preisträger Dieter Lapusch zählt zu diesen sehr erfolgreichen Motorsportlern. Der gebürtige Kärtner begann seine motorsportliche Karriere im oberösterreichischen Landes-Cup wo sich schon bald nach dem Debüt im Jahr 2013 bereits die ersten Erfolge einstellten und er Cup-Sieger in der Division I und III wurde. Danach wechselte er in die Slalom-ÖM, wo er schon 2018 punktegleich mit Champion Markus Huber Vizemeister bei den Serienautos wurde. Seit 2019 ist er in der Sport-Kategorie unterwegs, wo er mit seinen fünf Staatsmeistertitel in Folge bis heute die Messlatte für seine Konkurrenz ist.
Mit dieser Ehrung schließt sich wie eingangs erwähnt nun das Kapitel Florianpreis. Seitens der Cup-Leitung nochmals Gratulation an Dieter Lapusch und vor allem ein großes Dankeschön an „Charly“ Keindlstorfer für die Initiative und seine Bemühungen über all die Jahre, die diese Auszeichnung zu etwas ganz besonderem gemacht haben!
Bericht: DI Martin Dall
