Am Nationalfeiertags-Wochenende fanden im Fahraktiv-Zentrum Fohnsdorf die Finalläufe zum 36ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup statt und man muss Markus Mauracher, Alfons Nothdurfter, dem gesamten Team vom MSC-Kitzbühel und nicht zuletzt Inhaber Peter Hopf einfach danke sagen, dass sie nach der Absage im September nicht einfach das Handtuch geworfen haben! Die Veranstaltung war einfach Top! Nachdem sich am Samstagmorgen der Nebel gelichtet hatte konnten die zahlreichen Zuseher zwei Tage lang das tolle Ambiente genießen und die Aktiven zeigten bei perfekten Bedingungen nochmals besten Slalomsport.
Division I
Reinhard Walkner konnte Martin Gradwohl in der Klasse 1 bis 1600ccm an beiden Tagen auf Platz zwei verweisen. Um Rang drei duellierten sich Jochen Perhofer und Daniel Neuhold, wobei samstags Neuhold und sonntags Perhofer die Nase vorne hatte. Mario Zimmermann blieb mit weniger als einer Sekunde Rückstand als fünfter jeweils im Windschatten der beiden. Im Jahresklassement heißt die Reihung ebenfalls Walkner vor Gradwohl. Neuhold holt sich mit einem Punkte Vorsprung den dritten Platz vor Perhofer und Zimmermann. Rene Degenfellner musste sich in der Klasse 2 bis 2000ccm im Samstags-Heat Lukas Daross um 19 Hundertstel beugen, drehte tags darauf aber den Spieß um und gewann um 69 Hundertstel vor seinem Widersacher. Martin Mayr und Klaus Riedler machten es ähnlich und tauschten am Sonntag auf Platz drei und vier ebenfalls die Positionen. Sadat Zairi bzw. Nadine Weikl machten die ersten Fünf komplett. Der Klassen-Gesamtsieg geht an Degenfellner, vor Daross und Mayr. Rang vier holt sich Nadine Weikl vor Riedler. Mit zwei souveränen Division-I-Tagessiegen gehörte Dietmar Schwab natürlich auch jedes Mal der oberste Stockerlplatz in der Klasse 3 über 2000ccm. Am Samstag standen Markus Fallmann und Klemens Ollmaier neben ihm auf dem Stockerl, gefolgt von Herbert Sommer und Martin Eilmer, der sich um 21 Tausendstel noch unter die Top-Five schieben konnte. Am Sonntag folgte Markus Rötzer auf Platz zwei, 270 Tausendstel vor Fallmann und weitere 312 bzw. 246 Tausendstel dahinter holten sich Sommer und Harry Zwerschina die Plätze vier und fünf. Die Klassenwertung holt sich ebenfalls Schwab vor Fallmann, Ollmaier, Stangl und Sommer. Herbert Fröhlich erlebte zum Auftakt des Wochenendes einen durchwachsenen Tag und konnte mit zwei Hutfehlern in der Wertung gerade noch 18 Tausendstel vor Martin Walcher Platz zwei in der Klasse 7, Sammelklasse Division I retten. Der Sieg ging an Alexander Schwaiger. Tags darauf lief es deutlich besser und er konnte sich 61 Hundertstel vor Walcher über den Sieg freuen, womit ihm auch der oberster Stockerlplatz in der Endwertung vor Walcher und Schwaiger nicht zu nehmen war. Gesamt vierter und fünfter wurden Edwin Schilberz und Axel Richter.
Den Cup-Sieg in der Division I holt Dietmar Schwab mit Punktemaximum erstmals in die Steiermark vor dem Salzburger Herbert Fröhlich. Den verbliebenen Podestplatz sichert sich Reinhard Walkner mit einem Punkt Vorsprung auf Martin Walcher und einen weiteren Punkt dahinter folgt Rene Degenfellner auf Rang fünf.
Division II
Fabien Perwein konnte sich im Samstagsrennen trotz Antriebswellendefekt in Rennlauf drei den Sieg in der Klasse 4 bis 1600ccm sichern. Im Kampf um Platz zwei setzte sich Gerhard Nell um 101 Tausendstel gegen Martin Dall durch, gefolgt von Franz Dall und Gerhard Kronsteiner. Beim Finale konnte Perwein dann leider nicht mehr antreten und Nell holte sich den Sieg vor Franz Dall und Kronsteiner, Alfred Feldhofer und Gerhard Schauppenlehner. Gesamt hat daher Nell die Nase vorne und steht neben Perwein und Kronsteiner als Sieger auf dem Stockerl. Platz vier geht an Franz Dall vor Feldhofer. Petra Ebner feierte nach der Baby-Pause mit zwei dritten Plätzen hinter Ehemann Christian ein sehr erfolgreiches Comeback in der Klasse 5 bis 2000ccm. Die Sieger hießen einmal Andreas Teufel und einmal Georg Schlader. Mit dem Triumph im letzten Rennen konnte Schlader in der Gesamtwertung auch noch Markenkollegen Andreas Ortner um einen Punkt überflügeln. Platz drei geht an Christian Ebner vor Patrick Mayer und Teufel. Mit unangefochtener Tagesbestzeit auf beiden Strecken war Mario Mayr in der Klasse 6 über 2000ccm der schnellste Mann in Fohnsdorf und verwies Vater Christian sowie David Kraxner und Wolfgang Benigni jeweils auf die Plätze zwei bis vier. Dieselbe Reihenfolge gilt auch für den finalen Punktestand, wobei sich Patrick Huemer ex-aequo mit Begnini auf Rang vier einreihen konnte. In der Klasse 8, Sammelklasse Division II konnte der dreifache Saisonsieger Christian Kellermayr aus gesundheitlichen Gründen diesmal nicht ins Geschehen eingreifen. Hier holte sich Rene Schüssler an beiden Tagen den Pokal für Platz eins. Carina Kröll sicherte sich mit Rang drei und zwei nochmals zwei Podestplätze zum Saisonabschluss und Jürgen Kellermayr konnte mit Platz zwei am Samstag ebenfalls nochmals gute Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Nach fünf Rennen bedeutet das einen Doppelsieg von Christian und Jürgen Kellermayr vor Schüssler, Philipp Raab und Gregor Skoff. Mario Mayer schaffte damit einen lupenreinen Hattrick und holte sich mit vier Tagessiegen seinen dritten Division II Cup-Sieg in Folge, der Vize ging an Vater Christian. Gerhard Nell gelang im Finale noch der Sprung auf Rang drei vor Fabian Perwein und Christian Kellermayr.
Bei den Twingos waren leider keine Starter nach Fohnsdorf gekommen, womit sich auch an der Reihung Mario Perner vor Simone Maderthaner nichts mehr änderte.
In der Damenwertung gingen die Plätze eins bis drei jeweils an Carina Kröll, Marina Zimmermann und Birgit Löschnig. Um die Plätze vier bis sechs matchten sich Petra Ebner, Ines Sommer und Sabine Reinthaler, wobei die Reihung samstags Ebner, Sommer, Reinthaler und sonntags Reinthaler, Ebner und Sommer lautete. Gesamt konnte sich unter den 10 klassierten Damen Vorjahresmeisterin Carina Kröll mit fünf Siegen in Fünf Rennen eindrucksvoll durchsetzen. Marina Zimmermann und Birgit Löschnig holten sich mit zwei Punkten Differenz die Plätze zwei und drei. Rang vier errang Sabine Reinthaler und Ines Sommer wurde in ihrer ersten vollen Saison fünfte.
Somit ist auch 36te Saison des internationalen oberösterreichischen Autoslalom-Cups vorüber. Fünf spannende Rennen liegen hinter den Aktiven und ein großer Dank gilt allen Veranstaltern, Helfern und Sponsoren ohne die es gar nicht möglich wäre einen Cup auszutragen!
Der Schlusspunkt wird die gemeinsame Siegerehrung mit der Slalom-ÖM am 16.November im Landhotel Schicklberg sein.
Bericht: DI Martin Dall
Fotos: Robert Bertl Kreuzer
Nachlese Lauf 4 & 5 zum 36ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup
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