Nachlese Lauf 2 zum 36ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup
Verfasst: Fr 21. Jun 2024, 16:59
Am 15.Juni fand der zweite Lauf zum 36ten internationalen oberösterreichischen Automobilslalom-Cup im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Kalwang statt. Wie im Vorjahr ein Kombi-Event aus Slalom-ÖM und OÖ-Cup und dem PSV-Linz Sektion Motorsport als Veranstalter. Im 135 Teilnehmerinnen und Teilnehmer großen ÖM-Feld ging auch das Nennergebnis für den OÖ-Cup im Vergleich zum Vorjahr nach oben. Ein verdienter Lohn für das Engagement das Alfred Fischer und Roland Dicketmüller mit ihren Kolleginnen und Kollegen in das Projekt investiert haben. Der Motorsport war „vom Feinsten“ wie manch einer in der Steiermark zu pflegt, und mit dem Wetter hatte man bis auf die Siegerehrung auch Glück. Auf jeden Fall eine Veranstaltung die Lust auf mehr macht, wie auch Zentrumsleiter Andreas Aigner bestätigte.
Division I
Dank eines perfekten Laufes im dritten Heat konnte Martin Gradwohl in der Klasse 1 bis 1600ccm Revanche nehmen und Reinhard Walkner um 128 Tausendstel von Platz eins verdrängen. Daniel Neuhold klassierte sich in der sehr stark besetzen Klasse auf Rang drei. Ferdinand Löschnig zeigte eindrucksvoll, dass man auch mit 85 Lenzen noch konkurrenzfähig sein kann und platzierte sich 219 Tausendstel vor Jochen Perhofer auf Platz vier. Lukas Daross musste in der Klasse 2 bis 2000ccm zwar seinen schnellsten Lauf aufgrund eines Torfehlers streichen, konnte sich aber trotzdem gegen Auftaktsieger Rene Degenfellner durchsetzen und seinen ersten vollen Erfolg feiern. Rang drei und vier belegten Martin Mayr und Alexander Hamiga. Nadine Weikl konnte sich mit Platz fünf wichtige Punkte für die Cupwertung sichern. Mit der schnellsten Gesamtzeit der Division I war Dietmar Schwab der Sieg der Klasse 3 über 2000ccm nicht zu nehmen, auch wenn ihm der zweitplatzierte Klemens Ollmaier bis auf 697 Tausendstel auf den Pelz rücken konnte. Im Duell um den verbliebenen Stockerlplatz setze sich ich Markus Fallmann am Ende um den Wimpernschlag von 19! Tausendstel gegen einen stark fahrenden Harry Zwerschina durch. Nur 486 Tausendstel dahinter komplettierte Markus Rötzer die ersten Fünf. Alexander Schwaiger und Herbert Fröhlich absolvierten ihre Läufe in der Klasse 7, Sammelklasse Division I quasi in einem Formationsflug mit ständig wechselnder Führungsposition. Am Ende schlug das Pendel um 213 Tausendstel zu Gunsten von Schwaiger aus. Platz drei holte sich Martin Walcher vor Edwin Schilberz, der mit sterbendem Turbolader leider mit stumpfen Waffen kämpfen musste.
Division II
Obwohl das Training für Fabian Perwein mit einer kaputten Antriebswelle alles andere als optimal begann, holte sich der junge Salzburger seinen zweiten Saisonsieg in der Klasse 4 bis 1600ccm. Mit einer starken Vorstellung konnte Alfred Schopper VW-Polo-Markenkollegen Gerhard Nell um 355 Tausendstel auf Platz drei verdrängen. Im Dreikampf um Platz vier hatte Gerhard Kronsteiner um 218 Tausendstel gegen Alfred Feldhofer bzw. 695 Tausendstel gegen Franz Dall das bessere Ende für sich. Andreas Ortner hieß der Sieger in der Klasse 5 bis 2000ccm. Markenkollege Georg Schlader wurde wie in Spielberg Zweiter und Rang drei ging an Franz Müller, der seinerseits Christian Ebner und Klaus Riedler auf die Plätze vier und fünf verweisen konnte. Herbert Perwein wurde im zweiten Rennlauf von einem kapitalen Motorschaden aus den Siegesduell mit Mario Mayr in der Klasse 6 über 2000ccm gerissen. Ohne Antrieb nur mehr ins Ziel rollend konnte er sich aber noch Platz drei, 241 Tausendstel hinter Christian Mayr sichern. Patrick Huemer trieb sein C-Kadett Coupe auf Platz vier und fünfter wurde David Kraxner im Audi TT. Die Klasse 8, Sammelklasse Division II war eine Familienangelegenheit zwischen Christian und Jürgen Kellermayr, wobei sich am Ende Vater Christian durchsetzen konnte, obwohl sich schon ein Motorschaden am heckgetriebene Fiat Uno Turbo ankündigte.
Das gleiche galt auch für den Renault-Twingo Cup, wo die Reihung Mario Perner vor Lebensgefährtin Simone Maderthaner lautete.
Carina Kröll präsentierte sich in bärenstarker Form und holte sich den obersten Podestplatz in der Damenwertung. Birgit Löschnig zeigte wie Vater Ferdinand eine ausgezeichnete Leistung und sicherte sich Rang zwei vor Marina Zimmermann und Sabine Reinthaler. Platz fünf im acht Teilnehmerinnen starken Feld gehörte Ines Sommer.
Die Pause bis zum nächsten Einsatz ist für die Fahrerinnen und Fahrer ist relativ kurz, denn schon am 13.Juli bittet der SK-Voest Motorsport zum dritten Lauf in Linz. Da das LKW-Terminal leider nicht mehr zu Verfügung steht, haben Christian Kitzler und sein Team alle Hebel in Bewegung gesetzt und es ist auch gelungen mit dem ehemaligen ÖBB-Terminal unweit des bisherigen Austragungsortes passenden Ersatz zu finden. Es wird also darauf angekommen, wer sich auf die neue Strecke am schnellsten einstellen kann, um sich in eine möglichst gute Ausgangsposition für die Finale Phase des Cups zu bringen.
Bericht: DI. Martin Dall
Fotos: Robert kreuzer
Division I
Dank eines perfekten Laufes im dritten Heat konnte Martin Gradwohl in der Klasse 1 bis 1600ccm Revanche nehmen und Reinhard Walkner um 128 Tausendstel von Platz eins verdrängen. Daniel Neuhold klassierte sich in der sehr stark besetzen Klasse auf Rang drei. Ferdinand Löschnig zeigte eindrucksvoll, dass man auch mit 85 Lenzen noch konkurrenzfähig sein kann und platzierte sich 219 Tausendstel vor Jochen Perhofer auf Platz vier. Lukas Daross musste in der Klasse 2 bis 2000ccm zwar seinen schnellsten Lauf aufgrund eines Torfehlers streichen, konnte sich aber trotzdem gegen Auftaktsieger Rene Degenfellner durchsetzen und seinen ersten vollen Erfolg feiern. Rang drei und vier belegten Martin Mayr und Alexander Hamiga. Nadine Weikl konnte sich mit Platz fünf wichtige Punkte für die Cupwertung sichern. Mit der schnellsten Gesamtzeit der Division I war Dietmar Schwab der Sieg der Klasse 3 über 2000ccm nicht zu nehmen, auch wenn ihm der zweitplatzierte Klemens Ollmaier bis auf 697 Tausendstel auf den Pelz rücken konnte. Im Duell um den verbliebenen Stockerlplatz setze sich ich Markus Fallmann am Ende um den Wimpernschlag von 19! Tausendstel gegen einen stark fahrenden Harry Zwerschina durch. Nur 486 Tausendstel dahinter komplettierte Markus Rötzer die ersten Fünf. Alexander Schwaiger und Herbert Fröhlich absolvierten ihre Läufe in der Klasse 7, Sammelklasse Division I quasi in einem Formationsflug mit ständig wechselnder Führungsposition. Am Ende schlug das Pendel um 213 Tausendstel zu Gunsten von Schwaiger aus. Platz drei holte sich Martin Walcher vor Edwin Schilberz, der mit sterbendem Turbolader leider mit stumpfen Waffen kämpfen musste.
Division II
Obwohl das Training für Fabian Perwein mit einer kaputten Antriebswelle alles andere als optimal begann, holte sich der junge Salzburger seinen zweiten Saisonsieg in der Klasse 4 bis 1600ccm. Mit einer starken Vorstellung konnte Alfred Schopper VW-Polo-Markenkollegen Gerhard Nell um 355 Tausendstel auf Platz drei verdrängen. Im Dreikampf um Platz vier hatte Gerhard Kronsteiner um 218 Tausendstel gegen Alfred Feldhofer bzw. 695 Tausendstel gegen Franz Dall das bessere Ende für sich. Andreas Ortner hieß der Sieger in der Klasse 5 bis 2000ccm. Markenkollege Georg Schlader wurde wie in Spielberg Zweiter und Rang drei ging an Franz Müller, der seinerseits Christian Ebner und Klaus Riedler auf die Plätze vier und fünf verweisen konnte. Herbert Perwein wurde im zweiten Rennlauf von einem kapitalen Motorschaden aus den Siegesduell mit Mario Mayr in der Klasse 6 über 2000ccm gerissen. Ohne Antrieb nur mehr ins Ziel rollend konnte er sich aber noch Platz drei, 241 Tausendstel hinter Christian Mayr sichern. Patrick Huemer trieb sein C-Kadett Coupe auf Platz vier und fünfter wurde David Kraxner im Audi TT. Die Klasse 8, Sammelklasse Division II war eine Familienangelegenheit zwischen Christian und Jürgen Kellermayr, wobei sich am Ende Vater Christian durchsetzen konnte, obwohl sich schon ein Motorschaden am heckgetriebene Fiat Uno Turbo ankündigte.
Das gleiche galt auch für den Renault-Twingo Cup, wo die Reihung Mario Perner vor Lebensgefährtin Simone Maderthaner lautete.
Carina Kröll präsentierte sich in bärenstarker Form und holte sich den obersten Podestplatz in der Damenwertung. Birgit Löschnig zeigte wie Vater Ferdinand eine ausgezeichnete Leistung und sicherte sich Rang zwei vor Marina Zimmermann und Sabine Reinthaler. Platz fünf im acht Teilnehmerinnen starken Feld gehörte Ines Sommer.
Die Pause bis zum nächsten Einsatz ist für die Fahrerinnen und Fahrer ist relativ kurz, denn schon am 13.Juli bittet der SK-Voest Motorsport zum dritten Lauf in Linz. Da das LKW-Terminal leider nicht mehr zu Verfügung steht, haben Christian Kitzler und sein Team alle Hebel in Bewegung gesetzt und es ist auch gelungen mit dem ehemaligen ÖBB-Terminal unweit des bisherigen Austragungsortes passenden Ersatz zu finden. Es wird also darauf angekommen, wer sich auf die neue Strecke am schnellsten einstellen kann, um sich in eine möglichst gute Ausgangsposition für die Finale Phase des Cups zu bringen.
Bericht: DI. Martin Dall
Fotos: Robert kreuzer